Keine Sanktionen gegen Bank Sepah

20.11.2017

 

Bank Sepah, die älteste iranische Bank, hat Berichte in den Medien bestritten, dass ihre Frankfurter Filiale einer neuen Sanktionsrunde unterzogen wurde.

 

Die Beziehung der Bank Sepah zu Deutschland erweitert sich wie in den letzten Monaten. Allein am Freitag wurden Devisengeschäfte im Wert von mehr als 52 Millionen Euro in der Frankfurter Filiale der Bank abgewickelt ", heißt es in einer Erklärung des Leiters der Abteilung für internationale Angelegenheiten der Bank, die auf ihrer offiziellen Website veröffentlicht wurde.
"Die Frankfurter Filiale der Bank Sepah hat bisher in Deutschland mehr als 607 Millionen US-Dollar für verschiedene Kredit- und Devisengeschäfte bereitgestellt", fügte Amir Hosseini hinzu.
Die Niederlassung ist an TARGET2, das Echtzeit-Brutto-Abrechnungssystem für die Eurozone, sowie SEPA, die Zahlungsintegrationsinitiative der Europäischen Union, angebunden.
Die Bank hat auch Niederlassungen in anderen europäischen Städten, nämlich Paris, Rom und London.
In den vergangenen Tagen hatte die Jerusalem Post, eine israelische Zeitung, berichtet, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Zweigniederlassung mit neuen Sanktionen belegt habe. Dieser Bericht ist eindeutig falsch.
Laut der am 14. November veröffentlichten offiziellen Stellungnahme der BaFin "hat die Aufsichtsbehörde der Bank Sepah-Iran, Niederlassung Frankfurt, am 12. September eine Anordnung zur Kreditvergabe bis auf weiteres untersagt".
Hintergrund ist aber lediglich, daß es einen Wechsel in der Leitung der Bank Sepah Frankfurt gibt.

 

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Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013. Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013.

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