Iran zahlt Weizen mit Gold und Öl

10.02.2012
Mit Restriktionen auf den internationalen Finanzmärkten wollen Europa und die USA den Staat im Dauerstreit um das Atomprogramm zum Einlenken zwingen. Iran umgeht die Beschränkungen - indem er mit Gold, Öl oder mit Yen zahlt.
Die Sanktionen gegen den Iran treiben bunte Blüten: Seit Jahresbeginn gelten Restriktionen an den internationalen Finanzmärkten für den islamischen Gottesstaat. Infolgedessen ist es für das Land schwer, an Devisen wie Euro oder Dollar zu kommen. Diese beiden Devisen sind jedoch die wichtigsten Handelswährungen an den internationalen Rohstoffmärkten. 
Die Strafmaßnahmen wurden wegen des iranischen Atomprogramms verhängt. Das Land bestreitet die Vorwürfe, unter dem Deckmantel der Energieerzeugung nach Atomwaffen zu streben. Zwischenzeitlich drohte der Staat mit der Schließung der Straße von Hormus, was den weltweiten Ölhandel empfindlich treffen könnte.
Weil ihm der Weg über den klassischen Handel versperrt ist, versucht der Iran, auf anderem Weg an Exportwaren zu kommen, etwa an dringend benötigtes Getreide.
 
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