Interkulturelles Seminar am 22.05.2014 in Frankfurt am Main

 

Iran: Erfolgreich im Geschäft - Interkultureller Workshop

Durch sein enormes Wachstumspotenzial ist der Markt Iran für viele deutschen Unternehmen zu einem potentiellen Ziel­land geworden. Um erfolg­reich agieren zu können, sind nicht nur Führungs- oder Verkaufsqualitäten gefragt, sondern vor allem inter­kulturelle Kompetenz und der angemessene Umgang mit den verschiedenen Kulturen.

Zielsetzung:

Sie erfahren, welche interkulturellen Faktoren für Ihre Irangeschäfte wichtig sind und wie man diese korrekt berücksichtigt, wie man sich in iranischen Kulturkreisen verhält und welche Besonderheiten im Umgang mit iranischen Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu beachten sind.

Zielgruppe:

Geschäftsführer und Unternehmer und deren Mitarbeiter, die einen Markteintritt im Iran planen, in den Iran ver­setzt werden, den richtigen Vertriebspartner suchen, mit iranischen Geschäftspartnern verhandeln oder einen Messeauftritt in Iran planen.

 

nähere Informationen und Anmeldung

 

Europäischer Gerichtshof erklärt:
EU hat in weiteren 7 Fällen rechtswidrig Sanktionen gegen iranische Firmen und eine Einzelperson verhängt.

 06.09.2013

 Mit den Urteilen vom heutigen Tag erklärt das Gericht Rechtsakte des Rates für nichtig, soweit sie 7 der 9 Kläger betreffen.
Was die Post Bank Iran, die Iran Insurance Company, Good Luck Shipping und die Export Development Bank of Iran betrifft, stellt das Gericht fest, dass der Rat für die diesen vier Gesellschaften zur Last gelegten Tatsachen keinen Beweis erbracht hat und er somit nicht wirksam feststellen konnte, dass sie einen Beitrag zur Unterstützung der nuklearen Proliferation geleistet hatten. Daher werden die Rechtsakte des Rates, mit denen er gegen diese Gesellschaften das Einfrieren von Geldern verfügt hat, für nichtig erklärt. weiter

Der iranische Präsident vor der UN Generalversammlung

Mit Spannung wurde sowohl der Besuch, wie auch die Rede des neu gewählten iranischen Staatspräsidenten Hassan Rouhani vor der UNO in New York erwartet und Rouhani hat die neue außenpolitische Linie der iranischen Führung überzeugend dargelegt.
 Moderat im Ton ging Rouhani auf viele Forderungen der westlichen Staaten zu, ohne seinen innenpolitischen Gegnern in Teheran Angriffsflächen zu bieten. Für die neue Außenpolitik exemplarisch ist die neue Bereitschaft der Iraner sich in regionale Sicherheitsbemühungen einzubinden: „Die islamische Republik Iran ist als regionale Macht bereit, bilateral und multilateral mit anderen Akteuren verantwortlich zu handeln", so einer der Kernsätze seiner Rede.
„Iran hat das Ziel Probleme zu lösen, nicht Probleme zu schaffen", so ein weiterer Kernsatz, der sich wohltuend von Reden seines Vorgängers Ahmadinejad unterscheidet.
In der Atomfrage verteidigte Präsident Rouhani weiter das Recht des Iran auf friedliche Nutzung der Kernenergie, einschließlich der Anreicherung von atomarem Material. Deutlich erklärte er erneut, daß der Iran keine militärische Nutzung seiner Atomtechnologie anstrebt.
Auch in der Atomfrage zeigt sich eine Wende in der iranischen Außenpolitik. Rouhani beließ es nicht damit, auf das Recht des Iran zu verweisen daß die Islamische Republik wie jeder Staat ein Recht auf die friedliche Nutzung der Atomkraft hat, er sieht den Iran auch in der Pflicht durch neue Verhandlungen „Vertrauen" in die Ziele des Irans aufzubauen und offene Fragen mit „voller Transparenz" zu Klären.
Er ging damit einen großen Schritt auf die Forderungen der Europäischen Staaten zu, daß der Iran in der Pflicht sei Vertrauen und Transparenz aufzubauen. Neue Töne gibt es auch in den Äußerungen zum Verhältnis des Iran und der USA. Dr. Rouhani nahm direkten Bezug auf die Rede des amerikanischen Präsidenten Obama und reagierte auf dessen Position positiv. „ Wir können einen Rahmen entwickeln, um unsere unterschiedlichen Auffassungen zu managen", so Rouhani wortwörtlich.
Wer sich intensiver mit dem Iran beschäftigt realisiert, welche Kehrtwende der neue iranische Präsident mit dieser Rede vollzogen hat. Selbstbewusst sprach er über die letzten Wahlen im Iran und sieht sich mit einem deutlichen Mandat der Bevölkerung ausgestattet, die internationalen politischen Probleme zu lösen. Dabei muß Rouhani aber auch seine innenpolitischen Gegner im Auge haben. Auch im Iran gibt es Kreise, die von den bestehenden Sanktionen profitieren und die ihre Rolle, im Falle einer außenpolitischen Entspannung, bedroht sehen. Darauf muß Rouhani Rücksicht nehmen und ist da in keiner wesentlich anderen Situation als Präsident Obama. Die Betonung einer diplomatischen Lösung mit Iran, wird von Falken im Repräsentantenhaus ebenso argwöhnisch beobachtet, wie Rouhanis neuer außenpolitischer Ansatz.
Es ist auf Seiten der Europäer nun an der Zeit, deutliche Signale nach Teheran zu senden und die wirtschaftlichen Sanktionen schrittweise zu verringern. Die iranische Bevölkerung unterstützt ihren neuen Präsidenten und ein solcher Schritt wäre ein Signal der Hoffnung für alle Iraner und eine Unterstützung des neuen Weges auf den Hassan Rouhani sein Land führen möchte.
Die gesamte Rede von Dr. Rouhani in englischer Sprache finden Sie hier.
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Die Branche in Zahlen

Die EU hat eine neue Durchführungsverordnung der Iran-Sanktionen erlassen, die teilweise gravierende Veränder ungen im Bereich der Güterlisten, Erdgas, Petrochemie und Finanzabwicklung beinhaltet.

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Die EU hat eine neue Durchführungsverordnung der Iran-Sanktionen erlassen, die teilweise gravierende Veränder ungen im Bereich der Güterlisten, Erdgas, Petrochemie und Finanzabwicklung beinhaltet.
Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013. Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013.

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