Exporte nach Iran steigen deutlich an

Zuwachs von über 27 % der Lieferungen nach Iran im laufenden Jahr

Die Deutschen Lieferungen nach Iran haben im Zeitraum Januar-Mai 2014 deutlich zugelegt. Deutsche Unternehmen lieferten für über eine Milliarde Euro Waren und Dienstleistungen in den Iran. Seit Anfang 2014 verstetigt sich die Rückkehr zahlreicher Deutscher Unternehmen auf dem Iranischen Markt:

             Exporte nach Iran 2013/2014

 

 

 
     2013   2014  
Januar 149.950 151.458 1,01%
Februar 202.266 176.212 -12,88%
März 193.475 201.085 3,93%
April 115.983 268.694 131,67%
Mai 150.662 240.292 59,49%
       
Jan-Mai  812.336 1.037.741 27,75%
 

 

 

Vorankündigung:  Seminar Transport und Logistik im Iranhandel

 Expertenseminar am 30.10.2014 in Hamburg

Die Exportzahlen nach Iran steigen und der Punkt Logistik im Irangeschäft wird für zahlreiche Unternehmen ein wichtiger Punkt in der Marktbearbeitung. Nachdem es über Jahre insbesondere im Bereich Seeverschiffung schwerig und teuer war, Waren in den Iran zu verbringen, gibt es nun wieder praktische Lösungen. Mit Experten aus der Praxis werden wir am 30.10.2014 über alle Aspekte des Luft- Land- und Seetransport nach Iran sprechen und wertvolle Hinweise für die Tagesarbeit mit dem Iran liefern.

Für Details der Veranstaltung senden Sie bitte eine kurze email an info@dihkev.de.

Der iranische Präsident vor der UN Generalversammlung

Mit Spannung wurde sowohl der Besuch, wie auch die Rede des neu gewählten iranischen Staatspräsidenten Hassan Rouhani vor der UNO in New York erwartet und Rouhani hat die neue außenpolitische Linie der iranischen Führung überzeugend dargelegt.
 Moderat im Ton ging Rouhani auf viele Forderungen der westlichen Staaten zu, ohne seinen innenpolitischen Gegnern in Teheran Angriffsflächen zu bieten. Für die neue Außenpolitik exemplarisch ist die neue Bereitschaft der Iraner sich in regionale Sicherheitsbemühungen einzubinden: „Die islamische Republik Iran ist als regionale Macht bereit, bilateral und multilateral mit anderen Akteuren verantwortlich zu handeln", so einer der Kernsätze seiner Rede.
„Iran hat das Ziel Probleme zu lösen, nicht Probleme zu schaffen", so ein weiterer Kernsatz, der sich wohltuend von Reden seines Vorgängers Ahmadinejad unterscheidet.
In der Atomfrage verteidigte Präsident Rouhani weiter das Recht des Iran auf friedliche Nutzung der Kernenergie, einschließlich der Anreicherung von atomarem Material. Deutlich erklärte er erneut, daß der Iran keine militärische Nutzung seiner Atomtechnologie anstrebt.
Auch in der Atomfrage zeigt sich eine Wende in der iranischen Außenpolitik. Rouhani beließ es nicht damit, auf das Recht des Iran zu verweisen daß die Islamische Republik wie jeder Staat ein Recht auf die friedliche Nutzung der Atomkraft hat, er sieht den Iran auch in der Pflicht durch neue Verhandlungen „Vertrauen" in die Ziele des Irans aufzubauen und offene Fragen mit „voller Transparenz" zu Klären.
Er ging damit einen großen Schritt auf die Forderungen der Europäischen Staaten zu, daß der Iran in der Pflicht sei Vertrauen und Transparenz aufzubauen. Neue Töne gibt es auch in den Äußerungen zum Verhältnis des Iran und der USA. Dr. Rouhani nahm direkten Bezug auf die Rede des amerikanischen Präsidenten Obama und reagierte auf dessen Position positiv. „ Wir können einen Rahmen entwickeln, um unsere unterschiedlichen Auffassungen zu managen", so Rouhani wortwörtlich.
Wer sich intensiver mit dem Iran beschäftigt realisiert, welche Kehrtwende der neue iranische Präsident mit dieser Rede vollzogen hat. Selbstbewusst sprach er über die letzten Wahlen im Iran und sieht sich mit einem deutlichen Mandat der Bevölkerung ausgestattet, die internationalen politischen Probleme zu lösen. Dabei muß Rouhani aber auch seine innenpolitischen Gegner im Auge haben. Auch im Iran gibt es Kreise, die von den bestehenden Sanktionen profitieren und die ihre Rolle, im Falle einer außenpolitischen Entspannung, bedroht sehen. Darauf muß Rouhani Rücksicht nehmen und ist da in keiner wesentlich anderen Situation als Präsident Obama. Die Betonung einer diplomatischen Lösung mit Iran, wird von Falken im Repräsentantenhaus ebenso argwöhnisch beobachtet, wie Rouhanis neuer außenpolitischer Ansatz.
Es ist auf Seiten der Europäer nun an der Zeit, deutliche Signale nach Teheran zu senden und die wirtschaftlichen Sanktionen schrittweise zu verringern. Die iranische Bevölkerung unterstützt ihren neuen Präsidenten und ein solcher Schritt wäre ein Signal der Hoffnung für alle Iraner und eine Unterstützung des neuen Weges auf den Hassan Rouhani sein Land führen möchte.
Die gesamte Rede von Dr. Rouhani in englischer Sprache finden Sie hier.
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Die Branche in Zahlen

Die EU hat eine neue Durchführungsverordnung der Iran-Sanktionen erlassen, die teilweise gravierende Veränder ungen im Bereich der Güterlisten, Erdgas, Petrochemie und Finanzabwicklung beinhaltet.

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Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013. Praxisrelevante Konsequenzen der neuen EU Sanktionen behandelt die Veranstaltung am 16.01.2013.

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